Die Gründung der Gleishüüler
Es waren 11 Personen, einige davon bereits in einer Guuggemusig, welche gemeinsam Fasnacht machen wollten. Alle 11 konnten aber nicht zusammen in eine Musik eintreten. An zwei Sitzungen beschlossen dann Jörg Arnold, Marcel Arnold, Franz Arnold, Urs Arnold, Angela Arnold, Ines Frank, Roland Stirnimann, Roland Huwiler, Andrea Häfliger, Gregor Fischer und Martin Christen, eine Guuggemusig zu gründen. Es wurde ein umfangreiches Konzept und Statuten erarbeitet, ein Logo entworfen und aktiv nach weiteren Mitgliedern gesucht. Im Mai 1998 fand im Restaurant St. Niklaus in Geuensee mit 26 Anwesenden die Gründungsversammlung statt.
Roland Huwiler übernahm das Präsidium, Sandra Amrein seine Stellvertretung, Alexander Limacher wurde erster Tambourmajor, Martin Christen verwaltete das Material, Gregor Fischer kümmerte sich um das Schriftliche und Marcel Arnold um die Finanzen. Aber auch andere Chargen wie Sujet, Musik und Festorganisation wurden bestimmt.
Gleishüüler - 1998/99
Öberall heds Pöuzli dra - 1999/00
Himmlische Versuchung - 2000/01
Der Name „Gleishüüler“ übrigens entstand aus der Idee heraus, den stillgelegten Geuenseer Bahnhof als Vereinslokal zu nutzen. Leider konnte dieses Vorhaben trotz langen Verhandlungen mit allen Beteiligten nicht in die Tat umgesetzt werden. Doch der Name war gesetzt und somit Programm.
Im Sommer 1998 begann die Probearbeit für die erste Fasnachtssaison mit bereits 36 Mitgliedern. Als Probelokal musste zu Beginn die Malerwerkstatt von Franz Arnold herhalten. Der für Guuggemusigen ungewöhnlich frühe Probenstart wurde dadurch belohnt, dass die Gleishüüler an ihrem allerersten Fasnachtsauftritt ein Repertoire von sieben Stücken zum Besten geben konnten. Der neue Verein war aber nicht nur an der eigentlichen Fasnacht aktiv. In Oberkirch beispielsweise mieteten die Fasnächtler einen Grillplatz und bauten diesen zu einem gemütlichen Treffpunkt aus.
Der Umbau war derart umfangreich, dass tatsächlich nachträglich noch eine Baubewilligung eingereicht werden musste. Der Platz wird für das alljährliche Vereins-Brötle und auch sonst für spontane Grillpartys in friedlicher Atmosphäre genutzt. Auch an der Dorfchilbi engagieren sich die Gleishüüler seit ihrer Gründung mit einem Beizli. Das von den Gründungsmitgliedern erarbeitete Leitbild sah vor, zusätzlich zum Kostüm auch noch „Grinde“ zu tragen. Darum und weil es auch sonst immer viel zu basteln und zu bauen gibt, stellte Annemarie Häfliger den Gleishüülern ihre alte Scheune unentgeltlich zur Verfügung. Die Mitglieder bauten in unzähligen Arbeitsstunden das Scheunentenn in einen grosszügigen Lager- und Bastelraum um. Dies war auch nötig, denn in den folgenden Jahren wird sich das Inventar des Vereins stetig erhöhen und insbesondere die selber erstellte Bar bestehend aus 40 Barelementen und rund 20 Bistrotischen benötigt einige Lagerkapazität. Ebenfalls im Leitbild festgehalten war die Dekoration des Dorfes während der Fasnacht. Bereits im ersten Fasnachtsjahr versetzten die Gleishüüler die kleine Gemeinde im Surental mit bunten über die Hauptstrasse gespannten Girlanden in Fasnachtsstimmung. Auch bei den beiden Dorfeingängen wurden grosse Gebilde errichtet, welche auf die Guuggemusig und die Fasnacht aufmerksam machten. Die Dorfdeko wurde schnell zu einem Markenzeichen der Gleishüüler.
Auch das Restaurant Sternen, welche die Gleishüüler in Anfangszeiten grosszügig unterstützte, wurde von den Mitgliedern in eine Fasnachtsbeiz verwandelt. Der Verein florierte. In den weiteren Jahren erhöhte sich die Mitgliederzahl stetig. Im Jahr 2001 organisierten die Gleishüüler den ersten Hüülerball. Es war das Ziel des damaligen OK’s, dafür zu sorgen, dass der Ball wie eine Bombe einschlug. Es gelang. Der zweitägige Anlass führte über 15 Guuggemusigen nach Geuensee und das grosse Monsterkonzert am Samstag war ein Novum in der Gemeinde. In den folgenden Jahren war der Hüülerball stets ein grosser Erfolg und eine beliebte Auftrittsmöglichkeit für Guuggen aus der nahen und fernen Umgebung von Geuensee.
Halloween – 2001/02
Venezia - 2002/03
Sweet and sour - 2003/04
Teger im Tank - 2004/05
Barocker - 2005/06
Hüülerzwärge - 2006/07
Sommer 98 – 2007/08
tierisch-tüflisch-wöud - 2008/09
Nekromanten - 2009/10
Hawei-ei-ei – 2010/11



